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Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg

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Weiterbildung: Schimmel-Update 2.0

Hochkarätige Referenten traten während der restlos ausgebuchten Weiterbildungsveranstaltung mit ebenso renommierten Gästen in einen lebendigen Zukunftsdialog. Das Hauptthema: die Prävention und Bekämpfung von Schimmelschäden – die Nr. 1 auf der Rangliste gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern. Besonderes Interesse weckten die Vorträge von Prof. Dr. Uwe Meiendresch, Vorsitzender Richter am Landgericht Aachen und Mediator, sowie von Dr. Wolfgang Lorenz, Leiter des Düsseldorfer Instituts für Innenraumdiagnostik.

„Lohnt sich ein Rechtsstreit um Schimmel in der Wohnung?“ war das Thema von Meiendresch. Der Jurist machte rasch deutlich, dass der Aufwand einer gerichtlichen Auseinandersetzung alles andere als in einem gesunden Verhältnis zum Nutzen für die Streitparteien steht. Die Schuldfrage – Bausubstanz oder Lüftungsverhalten des Mieters – ist ohne aufwändige Diagnostik kaum zu klären. Tausende von Euro für die Streitparteien sind die Folge. Dass sich die Mieter und Vermieter nach dem Prozess häufig voneinander trennen, ist für beide Parteien der unwirtschaftliche Schlusspunkt in der Abwärtsspirale von Schimmelschäden. 

Klimagriff-Lüftungsprotokoll schafft Klärung

In dieser Situation kann das Lüftungsprotokoll von Klimagriff® Control von Nutzen sein. Meiendresch: „Ein Richter wird möglicherweise schon in der ersten mündlichen Verhandlung die Klimagriff-Auslesung berücksichtigen. Da wird schon ein Druck auf dem Mieter liegen, ob er das Gutachten überhaupt benötigt und vor allem bezahlen will. Eine Klimagriff-Auslesung kann also bedeuten, dass sich ein Mieter, dem mit dem Klimagriff fehlerhaftes Lüftungsverhalten vorgeworfen wird, klein beigibt, beispielsweise freiwillig auszieht. Wenn die Parteien ein Gerichtsgutachten wünschen, wird das Gericht indes wohl auch ein solches Gutachten einholen. Aber auch der gerichtlich bestellte Gutachter kann sich an den Daten des Klimagriffs orientieren.“ 

Lüftungsverhalten spielt bei Schimmel-Prävention zentrale Rolle

Eine der größten deutschen Wohnungsbaugesellschaften steht beispielsweise vor einem Verfahren, bei dem es um Schimmelschäden in Höhe von rund 30.000 Euro geht. Eine durchaus vermeidbare Situation. Praxisfälle, in denen das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, kennt auch Dr. Wolfgang Lorenz aus dem Effeff. Zu den Spezialgebieten seines Instituts gehören unter anderem Schimmelpilze und Bakterien. 

„Typische Beschwerden bei einer Belastung durch mikrobielle Schäden sind Entzündungen im Atemwegsbereich, allergisch bedingte Hautreaktionen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen“, erklärte der Wissenschaftler die gesundheitlichen Folgen von Schimmel in der Wohnung.“ Aufgabe des Instituts ist die Erforschung von Ursachen von Schimmelbefall sowie die Analyse geeigneter Sanierungsmaßnahmen.“ Das Lüftungsverhalten des Wohnraumnutzers, so wurde in dem Vortrag deutlich, spielt sowohl bei Analyse als auch bei der Prävention von Schimmelschäden eine zentrale Rolle.

Schimmel-Update 2.0 Foto

Umfassende Datenbasis zum Lüftungsverhalten gefragt

Dass es leider noch keine umfassende Datenbasis zum Lüftungsverhalten gibt, war unter anderem das Thema von Georg Meyer, Geschäftsführer der Klimagriff GmbH und Initiator der Veranstaltungsreihe „Schimmel-Update 2.0“. „Wir wissen aus der Praxis und einer unsere eigenen Studien bei einem Spitzenunternehmen der Wohnungswirtschaft, dass weit überwiegend das Lüftungsverhalten die entscheidende Rolle spielt. So konnten wir via Lüftungsprotokoll nachweisen, wann in einzelnen Fällen, auf welche Art und wie lange gelüftet wurde. Diese Datenbasis wollen wir mit der Klimagriff GmbH deutlich erweitern.“ 

Klarheit und Licht ins Dunkle bringen

Zu dieser Datenbasis will die Klimagriff GmbH mit einer Projektstudie unter dem Titel „Freies Lüften“ kommen – und zwar Seite an Seite mit Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Bis zu 20 Unternehmen mit betroffenem Wohnungsbestand sollen an dieser Studie teilnehmen. Die ersten Unternehmen hat Georg Meyer bereits gewinnen können. „Die Datenbasis unserer integrierten Lüftungsprotokolle wird dann auch zu den ersten Handlungsleitfäden führen, die der Wohnungswirtschaft mehr Sicherheit geben werden und durch den Einsatz von Klimagriff® Control in einem attraktiven Kosten-Nutzen- Verhältnis zu mehr Klarheit und einer sicheren Kommunikation beitragen werden.“

Die Buchungsmöglichkeiten für die kommenden Veranstaltungen:

Für die nächsten Veranstaltungen „Schimmel-Update 2.0“, die jeweils immer am letzten Freitag des Monats stattfinden, (außer in den Weihnachts- und Sommerferien) laden wir interessierte Kunden und Interessenten herzlich ein.


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Georg Meyer
Georg Meyer
Geschäftsführer
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www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
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