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DIN 1946-6: Eine anerkannte Regel der Technik?

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Mithilfe der DIN 1946-6 soll bei Altbausanierungen ein Lüftungskonzept entwickelt werden, um Feuchte- und Schimmelschäden in energieeffizient sanierten Gebäuden Herr zu werden. Die DIN ist allerdings unter Experten umstritten. Rechtlich bindend ist sie zudem auch nicht. Doch worin bestehen die Probleme?

Widersprüchliche Norm

Der Anspruch, Deutschland bis 2050 weitestgehend emissionsfrei zu machen, schlägt sich in den Gebäuden nieder. Energieeffizient sanierte Bestandsbauten und Neubauten weisen im Vergleich zu nichtsanierten Altbauten eine erhöhte Dichtigkeit auf. Dies sorgt für ein erhöhtes Schimmelrisiko, da die Wohnungsnutzer beim Lüften auf ihre alten Gewohnheiten zurückgreifen. Darum wurde die DIN 1946-6 auf den Weg gebracht, denn das in ihr enthaltende Lüftungskonzept sieht eine nutzerunabhängige Lüftung vor.

Damit beginnen die inneren Widersprüche der Norm. Denn die DIN 1946-6 sieht vier Lüftungsstufen vor: Lüftung zum Feuchteschutz, Reduzierte Lüftung, Nennlüftung und Intensivlüftung. Doch nur die erste Stufe, die Lüftung zum Feuchteschutz, lässt sich nutzerunabhängig mithilfe einer teuren Klimaanlage umsetzen. Für die anderen drei Lüftungsstufen ist die aktive Umsetzung durch den Wohnungsnutzer notwendig. Das zweite Problem liegt in der nicht vorhandenen mietvertragsrechtlichen Verpflichtung der Norm. Zwar ist ein Gutachter verpflichtet, dem Bauherrn im Rahmen einer geplanten Altbausanierung ein Lüftungskonzept vorzulegen, doch entscheidet der Bauherr selbst, ob er es umsetzen möchte oder nicht.

So wollen mehr Informationen zur DIN 1946-6 und den mit ihr verbundenen Problemen? Im Rahmen des Weltneuheiten-Tage am 23. Juni referieren mit Herbert Gottschalk vom TÜV Süd und Prof. Uwe Meiendresch vom Landgericht Aachen zwei unabhängige Experten über das brisante Thema.

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Zwei Mal lüften reicht aus

Der Diplom-Ingenieur Norbert Nadler hat untersucht, wie aktives Lüften in einem Vier-Personen-Haushalt funktionieren kann. Er kam dabei zu dem Ergebnis, dass eine zweimalige Lüftung am Tag ausreicht, „wenn die Lüftung kurz nach einem größeren Feuchteanfall erfolgt.“ Mit anderen Worten: Wenn man zum Beispiel direkt nach dem Duschen die Wohnung mehrere Minuten lang querlüftet, verhindern Wohnungsnutzer effektiv die Bildung von Schimmel.

Wer auf den Einbau teurer Klimaanlagen verzichten und stattdessen einen Assistenten für seine aktive Lüftung einsetzen möchte, liegt mit dem KLIMAGRIFF® goldrichtig. Dieser zeigt dem Wohnungsnutzer aufgrund der Daten, die er direkt am Fenster erfasst (Luftfeuchtigkeit, Raumtemperatur und Fensterposition), an, wann er zu lüften hat. Die Daten fließen zudem in ein Lüftungsprotokoll, mit dessen Hilfe man objektiv nachweisen kann, ob falsches Lüftungsverhalten für einen Schimmelschaden verantwortlich ist, oder ob ein solchen Schaden durch einen baulichen Mangel verursacht wurde.


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Georg Meyer
Georg Meyer
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