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Machen Häuser Krank?

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Allergien in Folge von Feuchtigkeit und Schimmel in deutschen Wohnungen.

In den 80er Jahren kam in den USA das Schlagwort „ Sick-Buildung-Syndrom „ auf.

Dieses Schlagwort bezeichnet die folgen von „kranken Gebäuden“ auf den menschlichen Organismus, die sich in Form von Atemwegserkrankungen und  Allergien zeigten.

„Nach internationaler Konvention (WHO 1982 ) wird  von einem Sick Building Syndrom (SBS) gesprochen, wenn bei mehr als 10 bis 20 % der Nutzer eines Gebäudes unspezifische Beschwerden oder Symptome auftreten, die nach Verlassen des Gebäudes rasch  nachlassen.“ Quelle: Wikipedia

Diese Thematik wurde insbesondere Bei Bürogebäuden festgestellt und in folge dessen auf erforscht.

Nun eine schlechte Nachricht, wir halten uns fast 90 % in geschlossenen Gebäuden auf. Die meiste Zeit davon verbringen wir in unseren Wohnungen, die unter Umständen krank machen können.

Wieso können den Häuser überhaupt Krank machen?

Früher waren Häuser schlicht weg undicht. Diese Undichtigkeit war die natürliche Lüftung der Gebäude.  Schadstoffe, Feuchtigkeit und die daraus resultierenden Folgen wie Allergien und Asthma gab es so gut wie gar nicht oder hatten andere Ursachen, die nicht am Wohnumfeld lagen.

Wir waren gesünder und kannten Krankheiten die durch Schimmel begründet waren fast nicht. Erst nach der Ölkrise in den 70er Jahren, kam es vermehrt zu Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden. 

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Der Grund hierfür lag in der Wärmeschutzverordnung die einen besseren Wärmschutz der Gebäude verlangte. Durch den Einbau neuer Kunststofffenster mit Isolierverglasung kam es darauf hin  vermehrten zu Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmel.

Wie Sie eindeutig in der Grafik sehen können, waren die Wärme- bzw. Energieverluste durch Lüftung enorm, was aber auf der anderen Seite zu einer gesunden Raumluft fast ohne Schimmel und anderer Schadstoffen führte.

Bauweise

Parallel hierzu, ist die Entwicklung der Atemwegserkrankungen und Allergien in den letzten 30 Jahren drastisch gestiegen, was wiederum im Zusammenhang mit der dichteren Bauweise unserer Häuser und Gebäude stehen könnte.

Gibt es hier einen belegbaren Zusammenhang?

Nein, bisher leider nur in kleineren Studien, die auch nicht die gesamten Zusammenhänge zwischen Bauweise, Feuchtigkeit, Schimmel, Allergien und Atemwegserkrankungen untersucht haben.

„In einer Untersuchung/Studie aus dem Jahr 2001/2002 , hatten den Angaben zufolge etwa 400 Bezirksschornsteinfeger bundesweit rund 30 000 Wohnräume in rund 5 500 Wohnungen, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt worden waren, überprüft. Dabei sind Mieter und Eigentümer auf freiwilliger Basis befragt worden. 22 Prozent der Wohnungen hatten demnach Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmelpilz.“

Mit der Einführung der Energieeinsparverordnung und deren Novellierung in 2014, kann man nur ahnen, was auf unsere Gesundheit noch alles zukommen wird.

Die Häuser in den 70er/80er  Jahren waren nur ein bisschen Dicht, seit 2002 wird richtig Dicht gebaut. Luftdichtigkeits- und Winddichtigkeitsschichten, Innen wir Außen werden durch Klebebänder und Folien erzeugt, Fenster haben dreifach Verglasung und bis zu vier Dichtungsebenen.

Da weht kein Lüftchen mehr durch unsere Wohnungen.  

Gesundheitsgefährdung durch Schimmel, Milben und andere Schadstoffe, die durch schlechte Raumluft entstehen konnten, waren früher so gut wie kein Thema. 

Nun fragen Sie sich doch einmal, woher kommen den meine Kopfschmerzen, der ständige Husten Ihrer Kinder, die Übelkeit im Winter, der Juckreiz und die vielen kleinen Wehwehchen?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass dies Symptome einer Schimmelpilzallergie sein könnten und die Ursache bei der schlechten Durchlüftung Ihrer Wohnung liegt?

Stellen Sie sich bitte auch eine zweite Frage, geht es Ihnen im Urlaub besser?

Wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie sich tatsächlich einmal Gedanken über Ihr Wohnumfeld und mögliche Gesundheitsschäden durch Schimmel, Milben und Bakterien machen.

Zu Hohe Feuchtigkeit und daraus resultierende Folgen wie Schimmel, Milben- und Bakterienbefall könnten eine mögliche Ursache für Ihre Beschwerden sein.

Mögliche Symptome bei Schimmel werden in der Fachliteratur wie folgt beschrieben:

Nase kribbelt, läuft oder ist verstopft, Augen jucken und tränen, sind gerötet, Husten, erschwertes Atmen. Wie man sieht, sind die Symptome ähnlich gelagert. Eine mögliche Ursache für den Befall von Schimmel und Milben ist eine zu Hohe Feuchtigkeit in unseren Wohnungen. Wie Sie auf der Grafik erkennen können, lieben Schimmelpilze und Milben hohe Feuchtigkeit.

Luftfeuchtigkeit

Und es kommt noch schlimmer mit der Gesundheitsgefahr durch Schimmel, den Milben lieben Schimmel. Und eine Leibspeise der Milben, sind angeschimmelte Hautschuppen. Ja, Ihre Hautschuppen, die vielleicht im Bett herum liegen und aufgrund erhöhter Feuchtigkeit schimmelig geworden sind. Und das fatale, der Kot den die Milben darauf hin ausscheiden, kann sehr toxisch sein, und weitere viel schlimmere Erkrankungen hervorrufen.

Gibt es Lösungen um diese Gesundheitskiller, also die „Hausschimmel Krankheiten“ los zu werden?

Ja und das ist die gute Nachricht.

Und das ganze ist auch noch  ganz einfach, Sie müssen Ihre Räume besser durchlüften und die schädliche Feuchtigkeit nach draußen abführen.

Eine entscheidende Frage stellt sich jedoch hierbei, wann ist die Feuchtigkeit zu Hoch damit in „Ihrer Wohnung“ keine Gesundheitskiller wachsen.

Als erste müssen wir schauen, woher die erhöhte Feuchtigkeit überhaupt kommt. Entweder handelt es sich um einen Bauschaden um mangelhafte Lüftung oder die Sommerkondensation. Mehr zu möglichen Bauschäden finden Sie in unserem Schimmelratgeber.

Abgesehen von einer bauschadenbedingten Feuchtigkeit,  können Sie mit richtiger Durchlüftung Ihrer Wohnung sehr viel erhöhte Feuchtigkeit ablüften. 

Wann muss ich den meine Wohnung lüften, damit Schimmelpilze keine Chance haben?

Das ist ganz unterschiedlich, es kommt darauf an, welchen Wärmeschutz Ihr Haus hat, wie Dicht die Fenster sind, ob es Wärmebrücken gibt oder nicht. Mann kann das zwar berechnen, aber für den Leihen wäre das schlichtweg eine Überforderung.

Helfen kann Ihnen hierbei der Klimagriff und das von ihm erstellte Lüftungskonzept.


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Georg Meyer
Georg Meyer
Geschäftsführer
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[email protected]

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
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42657 Solingen

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