Das sollte in jeden Mietvertrag stehen

Das sollte in jeden Mietvertrag stehen

Das Thema Schimmel und Feuchtigkeit steht bei den Mietstreitigkeiten auf Platz 1, wenn es um Diskrepanzen zwischen Mietern und Vermietern geht.

Laut einer Schätzung des ‚Haus und Grund Vereins Westfalen‘ betragen die Schäden, die durch Schimmel und Feuchtigkeit entstehen, rund 2 Milliarden € / Jahr. Nicht mit eingerechnet sind die gerichtlichen Kosten, die aufgrund fehlender oder unzureichender Klauseln im Mietvertrag ausgefochten werden.

Jetzt spielt auch noch die Witterung verrückt und immer mehr feuchte Tage verhindern, dass zum Beispiel auch im Sommer die Wohnungen / Bauteile austrocknen können. 
https://www.klimagriff.de/blog/troglage-ueber-norddeutschland/

Die Sache mit der Schimmelentstehung aufgrund von erhöhter Baufeuchte wird immer unübersichtlicher, und Mieter und Vermieter sind oft ratlos.

Wieso das Thema „Feuchtigkeit” nicht gleich mit in den Mietvertrag aufnehmen?

Egal ob Mieter oder Vermieter, beide Parteien haben in der Regel ein großes Interesse daran, dass ihre Wohnung bzw. Immobilie frei von Feuchtigkeit und Schimmel bleibt. 
Nach einer Studie des Fraunhofer-Institutes für Bauphysik leben mittlerweile rund 84 Millionen Europäer in zu feuchten und schimmeligen Wohnungen.
https://www.schimmelprotektor.de/blog/mit-dem-klimagriff-milliarden-einsparen/

Beide Parteien sind, sobald der Mietervertrag geschlossen wurde, aufeinander angewiesen.

Der Mieter auf den Vermieter, der ihm eine mängelfreie Wohnung laut Mietvertrag zur Nutzung zur Verfügung stellt.

Der Vermieter auf den Mieter, der die Wohnung sachgerecht nutzt und dem Vermieter hierfür einen entsprechenden Mietzins, der im Mietvertrag geregelt ist, bezahlt.

Beide Parteien sind also aufeinander angewiesen. Was aber, wenn wichtige Punkte nicht im Mietvertrag geregelt sind?
Dann ist meistens Ärger vorprogrammiert.

Unser Beitrag für ein friedliches, harmonisches und schimmelfreies Mietverhältnis sind die Erfahrungen, die wir mit Feuchtigkeit, Schimmel und Streitigkeiten in den letzten Jahren gemacht haben und die wir an dieser Stelle Mietern und Vermietern zur Verfügung stellen möchten.

Damit Sie zukünftig ein gutes Mietverhältnis haben, sollten Sie vor Abschluss eines neuen Mietvertrages auf folgende Punkte im Mietvertrag bestehen, egal, ob Sie Mieter oder Vermieter sind.

1. Protokollieren Sie den Istzustand der Feuchtigkeit vor Abschluss des Mietvertrages

Messen Sie die Feuchtigkeit der Wände, am besten an den kritischen Stellen. 
Sollten die Wände feucht sein, nutzen Sie die Möglichkeit einer Bautrocknung, damit die Wohnung trocken übergeben werden kann.
Vorteil:
Sie haben einen Beleg, dass Ihre Wohnung trocken übergeben wurde und die Feuchtigkeit im Verantwortungsbereich des Mieters liegen muss, außer es liegt ein Bauschaden vor. Umgekehrt haben die Mieter eine wirkliche Chance, eine trockene Wohnung auch trocken zu halten.

2. Vereinbaren Sie ein konkretes Lüftungsverhalten, dass der aktuellen Rechtsprechung entspricht.

2-3 Mal Stoßlüften ist einem Mieter zuzumuten, auch wenn er berufstätig ist.
Möchten Sie Ihre Mieter bei der Lüftungsaufgabe unterstützen, so kann unser KLIMAGRIFF®, der Lüftungshelfer, bei dieser Aufgabe nachhaltig helfen.
https://www.klimagriff.de/recht-und-normen/wo-das-mietrecht-unklar-bleibt/

3. Vereinbaren Sie explizit einen Zirkulationsabstand von Möbeln zu Außenwänden.

Wenn es sich um eine ältere Bausubstanz handelt oder Sie eine Innendämmung planen, sollten Sie in jedem Fall von vornherein einen Zirkulationsabstand der Möbel zu den Außenwänden vereinbaren. Im Nachhinein wird das ziemlich schwierig.
https://www.schimmelprotektor.de/schimmelsanierung/schimmel-in-der-wohnung/

So, nun haben wir Ihnen drei einfache Punkte aufgezeigt, die Sie aus unserer Sicht unbedingt in Ihre Mietverträge aufnehmen sollten, um von Anfang an sicher zu gehen.
Sollten Sie Fragen hierzu haben, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

Anfragen beantwortet Ihnen gerne
Herr Georg Meyer,
Geschäftsführer der KLIMAGRIFF® GmbH,
unter Tel. 0160/97 31 70 33
oder per Mail an g.meyer@klimagriff.de

 

 

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Kleine Geschichte des Datenschutzes

Kleine Geschichte des Datenschutzes

Eine der wichtigsten Grundlagen eines demokratischen Rechtsstaates bildet der Datenschutz. Auch wenn in Zeiten von Facebook und Co viele Menschen dazu neigen, ihre Daten und ihr Privatleben öffentlich zur Schau zu stellen („ich habe nichts zu verbergen”), ist der Schutz der eigenen Daten Teil des Persönlichkeitsrechts und damit von großer Bedeutung für die Freiheit jedes einzelnen Bürgers.

Ursprünge im Mittelalter

Der Datenschutz besitzt tatsächlich eine lange Tradition. Seine Wurzeln liegen im Mittelalter. Als das wohl ältestes Datenschutzgesetz der Welt gilt das Beichtgeheimnis der römisch-katholischen Kirche. Von April 1213 bis November 1215 tagte das von Papst Innozenz III. einberufene Vierte Laterankonzil. Die von den Kardinälen während des Konzils beschlossenen Canones wurden damals im Kirchenrecht verankert.

Die zu Beginn des 136. Jahrhunderts behandelten Themen waren vielfältig. Einige bestätigen mitunter unser Bild vom „dunklen Mittelalter”, da das Konzil unter anderem Beschlüsse fasste, die Andersgläubige verfolgte: Die Praktiken der Katharer wurden angegriffen, Häretiker als Ketzer gebrandmarkt. Doch es gab auch für das 13. Jahrhundert fortschrittlich anmutende Beschlüsse. So wurde im 21. Canon das Beichtgeheimnis geregelt. Jedem erwachsenen Christen wurde geboten, wenigstens einmal im Jahr zu beichten. Das Gebeichtete sollte geheim bleiben. Die Beichte wurde kirchenrechtlich geschützt. Priester, die dagegen verstießen, drohte eine lebenslange Klosterhaft.

Bundesdatenschutzgesetz

Im Laufe der Zeit ist die Welt komplexer geworden. Die Persönlichkeitsrechte sind – gerade in modernen Demokratien – umfassender geworden und gehen über das im Jahr 1215 beschlossene Beichtgeheimnis weit hinaus. Der Datenschutz wird in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich geregelt. Einiges ist Bundes-, anderes Ländersache. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) formuliert seinen Sinn im Ersten Abschnitt, § 1 wie folgt: „Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.”

Wichtige persönliche Daten, die durch das BDSG geschützt werden, sind die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse. In § 5 heißt es: „Den bei der Datenverarbeitung beschäftigten Personen ist untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen (Datengeheimnis).” Doch nicht nur Daten werden geschützt, sondern auch Inhalte. Das Postgeheimnis wird aber nicht im BDSG geregelt, sondern im Grundgesetz, Artikel 10. Hier heißt es: „Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.” Eingeschränkt wird es nur dann, wenn die freiheitlich demokratische Grundordnung auf dem Spiel steht.

KLIMAGRIFF® und Datenschutz

Auch beim KLIMAGRIFF® spielt der Datenschutz eine Rolle. Der Lüftungsassistent kann nur vor Ort – also in der Wohnung, direkt am Fenster – ausgelesen werden. In Auslesen der Daten von außerhalb ist nicht möglich.

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