Sie wollen Energiekosten sparen? Dann bitte weit auf mit dem Fenster!

Sie wollen Energiekosten sparen? Dann bitte weit auf mit dem Fenster!

Es ist Winter, die von den meisten Menschen am wenigsten beliebte, weil kalte und ungemütliche Jahreszeit. Na ja, so richtig kalt ist es zum Glück nicht immer, doch in diesem Jahr will Väterchen Frost es uns mal so richtig zeigen. Seit ein paar Tagen klettert das Thermometer nicht mehr nur über die „Null“ hinaus, sondern bewegt sich zwischen Minus zwei und Minus 5 Grad. Dazu passend kam gleich zu Anfang ein heftiger Schneesturm, der die Höhe von zwanzig Zentimetern schaffte, genau die Schicht, die Autofahrer am frühen Morgen zu ungewohnten Leibesübungen zwingt.

Bei diesen Verhältnissen werden Haus oder Wohnung nur dann freiwillig verlassen, wenn es nicht anders geht. Man freut sich darauf seine Zeit drinnen zu verbringen ganz nach dem Motto: Heizung an und Glühwein her.

Damit man es durchgängig schön warm, heimelig und gemütlich hat, bleiben die Fenster geschlossen. Das jedoch ist ein Fehler, ein ziemlich großer, dazu auch noch ein kostspieliges Missverständnis. Denn auch ein beheizter, warmer Raum benötigt frische Luft. Frische Luft kann man nirgendwo kaufen, sie ist sogar gratis zu bekommen, doch dafür ist es unerlässlich, mehrmals am Tag die Fenster zu öffnen.
„Aber was ist dann mit der schönen, warmen Luft? Zieht unsere Wärme nicht sang und klanglos durch das offene Fenster nach draußen und wir sitzen im kalten Zimmer und frieren?“

Es stimmt und lässt sich nicht ändern, dass durch das Lüften die Temperatur im Raum leicht abkühlt – allerdings nur für einige wenige Minuten, die normalerweise leicht zu ertragen sind. Wenn der Luftaustausch nicht stattfindet und die Fenster den gesamten Tag über geschlossen bleiben, verschlechtert sich der Zustand der Luft immer mehr. Die relative Luftfeuchtigkeit nimmt zu und damit auch die Gefahr von Schimmelpilzbildung – eine immer noch häufig unterschätzte, gesundheitliche Gefährdung. Was nicht zu sehen ist, aber in jedem Raum vorhanden, das sind die verschiedenen Arten von Schadstoffen die aus Möbeln, Teppichen und Kleidung aufsteigen. Halten sich viele Menschen im Raum auf, dann strömt durch ihr Ausatmen Kohlendioxid (CO²) in das Raumklima. Zuviel CO² führt zu Müdigkeit, Unlust und Konzentrationsstörungen. Die abgestandene und verbrauchte Luft enthält nur noch wenig Sauerstoff, eine Minderqualität, die alles andere als gut ist für die menschliche Gesundheit.

Und noch ein nicht zu unterschätzendes Argument: Immer noch kämpft die ganze Welt gegen Corona/COVID 19 Viren. Gerade in diesem Zusammenhang sollte schlechte und verbrauchte Luft vermieden werden, weil sie die Lebensdauer der Bazillen verlängert und somit das Infektionsrisiko erhöht. Sie sind Mieter? Dann wissen Sie bestimmt, dass sie zum Lüften der Wohnung verpflichtet sind und für evtl. Schäden haftbar gemacht werden können.

Doch wie reagiert die Heizung auf abgestandene Luft? Sie muss immer weiter nach oben gedreht werden, weil stickige Luft sich nicht so leicht erwärmen lässt, wie frisch zugeführte Außenluft. Sie sehen, nicht Lüften bedeutet automatisch unnötige Ausgaben für Heizenergie.

Lüften ist wichtig. Lüften ist richtig. Sowohl für das Wohlbefinden als auch fürs Portemonnaie.

Sie haben keine Lust auf überflüssige Heizkosten? Sie wollen Ihrer Familie die bestmögliche Atemluft zukommen lassen, um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen? Dann sollten Sie die wenigen, etwas kühleren Minuten während des Lüftens in Kauf nehmen und sich für frische Luftzufuhr von außen entscheiden. Es stellt sich natürlich sofort die Frage, wie, wie oft und wie lange gelüftet werden soll.

Die Antworten lauten:

  • Als beste Lüftungsmethode hat sich das Stoßlüften bewährt, wobei die Fenster für wenige  Minuten komplett und weit geöffnet werden. Stundenlanges Kippen der Fenster ist nicht empfehlenswert!
  • Eine zweite Möglichkeit bietet das Querlüften, bei dem Fenster geöffnet werden, die im Raum gegenüber liegen, um Durchzug zu erreichen.
  • Lüften Sie mindestens drei bis vier Mal täglich.
  • Im Schlafzimmer reicht es morgens und abends zu Lüften.
  • Beim Kochvorgang in der Küche sollten aufsteigende Dämpfe sofort abgelüftet werden.
  • Im Winter während des Lüftens die Thermostate runterdrehen.

Wer im Haushalt soll die auf einmal so wichtig gewordene Position des Lüfters oder der der Lüfterin übernehmen? Machen wir uns nichts vor: Sie werden keinen Menschen finden, für den das Lüften auf einmal die Nr. 1 in seinem Tagesablauf darstellt. Das muss auch gar nicht sein. Weil bereits optimale, technische Unterstützung existiert:

Ein wahrer Lüftungsgutachter ist der Lüftungshelfer KLIMAGRIFF®. Wenn Sie das Lüften ernst nehmen, wird die Anschaffung eines KLIMAGIRFF® für Sie kein Problem sein. Er wird im Griff eines Fensters installiert – das erledigen Sie in Eigenregie oder durch einen Handwerker. Auf die Zuverlässigkeit des Mini-Computers können Sie sich zu 100% verlassen. Seine empfindsamen Sensoren messen die relevanten Werte der Luft: Wie siehts aus beim Kohlendioxid, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit? Der KLIMAGRIFF® erkennt die Verschlechterung in der Luft unmittelbar und signalisiert, wann und für wie lange gelüftet werden soll.

Das ist auch schon alles was zu tun ist. Sie erfüllen dank KLIMAGRIFF® Ihre Verpflichtungen gegenüber Familie, Geldbeutel und evtl. auch dem Vermieter. Übrigens zeichnet KLIMAGRIFF® seine ermittelten Messwerte präzise auf. Per App sind sie ablesbar und können ausgedruckt werden. Natürlich unter Wahrung des Datenschutzes! Mit KLIMAGRIFF® ist ein für alle Male ausgeschlossen, dass man Ihnen Fehlverhalten beim Lüften vorwerfen kann.

Volle Punktzahl für den Klimagriff

Volle Punktzahl für den Klimagriff

Baugenossenschaft Niederberg e.G.

Vor zweieinhalb Jahren wurde die Baugenossenschaft Niederberg (BGN) aus Velbert auf den Minicomputer hinter dem Fenstergriff aufmerksam. „Wir kannten den Klimagriff aus den Medien, und fanden damals schon: Das ist ein superinteressantes Produkt“, sagt Frank Reinhold, der für den technischen Betrieb der Wohnanlagen verantwortlich ist. „Wir hatten uns allerdings gerade Hygrometer angeschafft und wollten es erst einmal damit versuchen. Das hat sich nicht bewährt. Diese Instrumente sagen zwar, dass gelüftet werden muss, aber nicht wie lange und auf welche Art. Zudem landen Hygrometer recht schnell irgendwo im Regal und werden dann nicht weiter beachtet.“

Rund 1.200 eigene Wohnungen sowie 600 Eigentümerwohnungen verwaltet die BGN. Kontinuierliche Modernisierungsmaßnahmen waren der Anlass gerade auch beim Thema Lüftungsverhalten auf Prävention zu setzen. Allein in den vergangenen drei Jahren wurden beispielsweise rund 200 Wohnungen mit neuen Fenstern ausgestattet. Die Dichtigkeit moderner Fenster stellt an das Lüftungsverhalten der Bewohner ganz besondere Anforderungen. In den etwas älteren Bestandswohnungen bewährt sich der Klimagriff bei allen Symptomen, die die feucht-kalte Jahreszeit mit sich bringt, beschlagene Fenster, zurückhaltendes Lüftungsverhalten aus Sorge zu viel Heizenergie auszuleiten, etc.

Frank Reinhold: „Die Rückmeldungen der Mieter zeigen uns, dass durch den Klimagriff ein völlig anderes Lüftungsverhalten gelernt wird. Auf einmal verstehen die Leute den Einfluss von Kipp- und Stoßlüftungen auf den Energiebedarf. Oft war der Gedanke der, einmal kurz stoßzulüften, dann kann man das Fenster ja auch schnell wieder zumachen. Mit dem Klimagriff werden sie nun daran erinnert, dass ein einmaliges kurzes Stoßlüften nicht ausreicht, um die natürliche Raumfeuchtigkeit, die beim Kochen und Baden etc. entsteht, auszuleiten. Der Klimagriff sagt ihnen, wie sie sich am besten verhalten. Und das wird als Hilfe empfunden. Das ist die volle Punktzahl für den Klimagriff. Beim Zusammentreffen mit Kollegen anderer Wohnungsunternehmen bei diversen Info- und Weiterbildungsveranstaltungen kann ich guten Gewissens Werbung für den Klimagriff machen.“