Schimmel vorbeugen

Schimmel vorbeugen

Woher kommt der Schimmel? Was braucht der Schimmel um zu wachsen?

Um Schimmel richtig vorbeugen zu können, bedarf es vorab einiger  wichtiger Informationen, damit wir verstehen, wo das eigentliche Problem liegt.                                                      

Schimmelsporen sind in der Luft, auf der ganzen Welt, auch in Ihrer Raumluft. Je nach Standort und Lage können sich die Sporen in ihrer Art und Ausbreitung unterscheiden. Man kann aber davon ausgehen, dass je Kubikmeter Raumvolumen ca. 200-400 Sporen in der Raumluft, die dann noch als gesund eingestuft wird, enthalten sind.

Die Richtwerte für Deutschland finden Sie  unter  :  http://www.schimmel-schimmelpilze.de/grenzwerte-schimmelpilze.html

Der Schimmel kommt also nicht aus der Wand!

Fazit: Schimmelsporen an sich können nicht bekämpft werden, der Aufwand die Sporen aus der Luft zu filtern, steht in keiner Relation zum Ergebnis.  Ferner ist Schimmel  ein  wichtiger und notwendiger  Bestandteil des Lebens auf der Erde.

Worauf warten also die Schimmelsporen, um uns Zuhause zu ärgern?

Damit wir Schimmelbildung überhaupt  richtig vorbeugen können,  müssen wir wissen, was der Schimmel bzw. die Schimmelspore überhaupt brauchen, um wachsen zu können.

Schimmelsporen benötigen drei wesentliche Faktoren um überhaupt wachsen zu können.

  • Temperaturen  über 5 ° C
  • Organische Stoffe z.B: Tapeten und Teppiche
  • Feuchtigkeit über 70 %

Die Temperatur in einer Wohnung ist wohl immer über 5° C, darin sind wir uns wohl alle einig.

Diese Vorrausetzung ist schon einmal in unseren Wohnungen gegeben.

Organische Stoffe sind auch in jeder Wohnung vorhanden, selbst wenn es nur Staub ist, der an den Wänden klebt.

  • Also eine weitere Voraussetzung, dass der Schimmel wachsen kann.
  • Feuchtigkeit ist auch überall vorhanden, hier kommt es aber jetzt auf die Menge an.

Fazit:

Es sind grundsätzlich in fast allen Wohnungen die Voraussetzungen  vorhanden, dass Schimmel wachsen kann.

Die Fachleute gehen davon aus, dass Schimmel erstmalig ab einer relativen Feuchtigkeit von 80 % wächst.

Bei einem Normklima von 20 ° C und 50 % relativer Feuchtigkeit, wird der Schimmel nicht wachsen, außer es liegt ein Bauschaden –  zum Beispiel an einer Außenwand  – vor.

Wichtig:

Beobachten Sie Ihr Raumklima kontinuierlich damit es erst gar nicht zu kritischen Werten über 70 % kommt.

Wie bekommen Sie denn einfach und schnell überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft?

Dies können Sie am besten dadurch erreichen, dass Sie  ausreichend Stoßlüften, ca. 3 bis 4 mal am Tag, und ausreichend heizen.

Hat man einmal den Schimmel zum wachsen gebracht, braucht er hinterher weniger Feuchtigkeit, um weiter zu wachsen, man geht dann von ca. 70 %  relative Feuchtigkeit aus.

Also lassen Sie es erst gar nicht soweit kommen und lüften Sie regelmäßig, um Schimmel vorzubeugen.

Hinweis:

Beim Schimmelwachstum ist es ähnlich wie bei einem Rasen säen.

Wenn Sie Rasensamen aussähen, müssen Sie diesen am Anfang immer gut wässern, erst passiert lange gar nichts, doch  irgendwann nach 7-14 Tagen, wie aus dem Nichts, ist der Rasen auf einmal ausgekeimt und steht prachtvoll mit 3 cm Höhe im Garten.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Schimmel, über Nacht auf einmal schwarze Flecken an der Wand.

Wenn Sie also Ihre Luftfeuchtigkeit  im Griff haben, ist dass die beste Vorbeugung gegen Schimmel.

Volle Punktzahl für den Klimagriff

Volle Punktzahl für den Klimagriff

Baugenossenschaft Niederberg e.G.

Vor zweieinhalb Jahren wurde die Baugenossenschaft Niederberg (BGN) aus Velbert auf den Minicomputer hinter dem Fenstergriff aufmerksam. „Wir kannten den Klimagriff aus den Medien, und fanden damals schon: Das ist ein superinteressantes Produkt“, sagt Frank Reinhold, der für den technischen Betrieb der Wohnanlagen verantwortlich ist. „Wir hatten uns allerdings gerade Hygrometer angeschafft und wollten es erst einmal damit versuchen. Das hat sich nicht bewährt. Diese Instrumente sagen zwar, dass gelüftet werden muss, aber nicht wie lange und auf welche Art. Zudem landen Hygrometer recht schnell irgendwo im Regal und werden dann nicht weiter beachtet.“

Rund 1.200 eigene Wohnungen sowie 600 Eigentümerwohnungen verwaltet die BGN. Kontinuierliche Modernisierungsmaßnahmen waren der Anlass gerade auch beim Thema Lüftungsverhalten auf Prävention zu setzen. Allein in den vergangenen drei Jahren wurden beispielsweise rund 200 Wohnungen mit neuen Fenstern ausgestattet. Die Dichtigkeit moderner Fenster stellt an das Lüftungsverhalten der Bewohner ganz besondere Anforderungen. In den etwas älteren Bestandswohnungen bewährt sich der Klimagriff bei allen Symptomen, die die feucht-kalte Jahreszeit mit sich bringt, beschlagene Fenster, zurückhaltendes Lüftungsverhalten aus Sorge zu viel Heizenergie auszuleiten, etc.

Frank Reinhold: „Die Rückmeldungen der Mieter zeigen uns, dass durch den Klimagriff ein völlig anderes Lüftungsverhalten gelernt wird. Auf einmal verstehen die Leute den Einfluss von Kipp- und Stoßlüftungen auf den Energiebedarf. Oft war der Gedanke der, einmal kurz stoßzulüften, dann kann man das Fenster ja auch schnell wieder zumachen. Mit dem Klimagriff werden sie nun daran erinnert, dass ein einmaliges kurzes Stoßlüften nicht ausreicht, um die natürliche Raumfeuchtigkeit, die beim Kochen und Baden etc. entsteht, auszuleiten. Der Klimagriff sagt ihnen, wie sie sich am besten verhalten. Und das wird als Hilfe empfunden. Das ist die volle Punktzahl für den Klimagriff. Beim Zusammentreffen mit Kollegen anderer Wohnungsunternehmen bei diversen Info- und Weiterbildungsveranstaltungen kann ich guten Gewissens Werbung für den Klimagriff machen.“

Interview mit Malermeister Pichtemann

Interview mit Malermeister Pichtemann

Malerbetrieb setzt auf Klimagriff bei Schimmelbefall

Das Thema Wohngesundheit und Innenraumhygiene gewinnt immer mehr an Bedeutung. Immer dichtere Gebäudehüllen sowie fehlerhaftes Heiz- und Lüftungsverhalten der Gebäudenutzer sorgen für vermehrtes Auftreten von Schimmelpilzen. Das berichtet beispielsweise die Handwerkskammer Düsseldorf. Vermehrt bieten die Kammern daher Weiterbildungen an, für  Entscheidungsträger aus Handwerksbetrieben, vorrangig des Sanitär-, Heizung- und Klima- Bereiches, des Maler-, Tischler- und baugewerblichen Bereiches sowie für Planer und Architekten. Eine solche Weiterbildung besuchte Jens Pichtemann, Maler- und Lackiermeister aus Haan (Rheinland). Bei der Sanierung von Schimmelpilz-Schäden setzt Pichtemann mit seinen drei Gesellen und zwei Azubis seit zwei Jahren auf den „Klimagriff“.

Wird Jens Pichtemann zu einer Schimmelpilz-Sanierung gerufen, wird zuerst der Klimagriff installiert, berichtet der Malermeister. „Kunden lassen sich schnell von dieser Maßnahme überzeugen, sobald ich ihnen den Zusammenhang zwischen Lüftungsverhalten und relativer Luftfeuchtigkeit anschaulich mache.“  Das Ampelsystem des Klimagriffs informiert den Anwender sowohl optisch als auch akustisch, wann gelüftet, wann das Fenster wieder geschlossen und wann geheizt werden sollte. So hat der Klimagriff sogar noch einen positiven Effekt auf das individuelle Heizverhalten. „Vor allem begeistert mich am Klimagriff der integrierte Datenlogger. Diese Möglichkeit gab es bisher nur als Stand-alone-Lösung. Damit präsentiert sich der Klimagriff als ausgereiftes Assistenz-System, das Schimmelpilz geschädigte Eigentümer beim richtigen Lüftungsverhalten nicht nur unterstützt, sondern Schimmel auch künftig vermeidet“, sagt Jens Pichtemann.

Seit zwei Jahren der Malermeister als Fachkraft für Schimmelsanierung den Klimagriff erfolgreich ein. Beschwerden seitens der Kundschaft über Folgeschäden? „Fehlanzeige“, freut sich Jens Pichtemann, den elterlichen Betrieb nun schon seit elf Jahren selbstständig führt.  „die stille Akzeptanz bei unseren Kundenbestätigt uns hier den richtigen Weg. Sonst hätten wir längst etwas gehört.“